Von Tunis nach Teheran

Nach der "Befreiung" von Mosul und Raqqa hofften die Eziden, dass auch ihre Angehörigen, die sich noch in den Fängen des IS befunden haben endlich zurückkehren. Nur wenige hundert kamen in den letzten Wochen. 

Stattdessen wiederholt sich irakische Geschichte einmal mehr und es werden immer neuen Massengröber entdeckt:

Ein Interview mit dem mauretanischen Menschenrechtsaktivisten Biram Dah Abeid:

Seit 36 Jahren ist Sklaverei in Mauretanien offiziell verboten. Seit 2007 gibt es ein zusätzliches Gesetz, laut dem Sklavenhalter gerichtlich verfolgt werden. Welche Formen von Sklaverei existieren trotzdem noch?

Die Haltung der Europäischen Union und vieler anderer Kritiker zur Frage der Anerkennung Jerusalems als israelischer Hauptstadt erweist sich bei näherem Hinsehen als historisch unbegründet und inkonsistent. Zuweilen stützt sie sich nämlich auf Begründungen, die sie in anderen gleichgelagerten Fällen ignoriert. Durchgängig ist daran nur eines: der willkürliche Bezug auf angebliches internationales Recht, das freilich jeweils so zurechtgebogen wird, dass am Ende Israel stets anders behandelt wird als jeder andere Staat der Welt.

Das „corpus separatum“ Jerusalem

Die Meldung klang, so deutlich sollte man das ruhig sagen, bizarr: „Die Innenminister von CDU und CSU wollen einem Medienbericht zufolge von kommendem Sommer an wieder syrische Staatsbürger in ihre Heimat abschieben.“ Bayern und Sachsen hatten also bei der aktuellen bundesdeutschen Innenministerkonferenz einen Antrag eingebracht, der darauf zielte, Abschiebungen nach Syrien wiederaufzunehmen, „sobald es die Sicherheitslage im Land erlaubt“.

A delegation of religious figures from the Gulf kingdom of Bahrain arrived in Israel this week “in order to send a message of peace,” in an extremely rare instance of representatives from an Arab country without diplomatic relations visiting the Jewish state.

The trip seemed to signal a further warming of ties between Israel and Bahrain, which a report earlier this year said are on a path to normalizing diplomatic relations.

Die Bilder von Sklavenmärkten in Libyen, auf denen Flüchtlinge aus dem subsaharischen Afrika feilgeboten werden, sind inzwischen um die Welt gegangen. Die Händler sind teilweise Milizionäre irgendwelcher Brigaden, die gleichzeitig von Europa, vor allem Italien, finanziert werden, um Flüchtlinge vor der Weiterfahrt übers Meer gen Norden abzuhalten.

Liest man Kommentare in deutschen Medien, so bleibt nichts übrig, als das schlimmste von der Entscheidung des US-Präsidenten zu erwarten, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. „Flächenbrand“, eine dritte Intifada, ein Ende des Friedens, apokalyptische Szenen werden da von Nahostexperten entworfen. Zwar mag man fragen: Frieden? Welcher Frieden? Wo herrscht in dieser Region Frieden? Flächenbrand? Nun, von was sonst zeugen denn die Bilder aus Syrien, dem Jemen und Mosul?

In Ostgriechenland gilt für Muslime die Sharia. Ein Unikum in Europa:

In this sliver of land on the border with Turkey, about 100,000 Greek citizens live with a relic of Greece’s historically fraught relations with its neighbor: Shariah law.

In Western Thrace, Shariah law is enforced for Muslim citizens, making Greece the world’s only non-Muslim country that officially applies laws grounded in the Islamic faith.

Weitgehend unwidersprochen sind heute Äußerungen wie diese:

British citizens fighting for Islamic State (ISIS) should be located and killed and not allowed back into the country, new defense minister Gavin Williamson said.

"Quite simply, my view is a dead terrorist can't cause any harm to Britain," he told the Daily Mail on Thursday.

Footage released by CNN shows men being sold at an auction in Libya.

The footage shows an auctioneer standing in front of a group of young men, shouting: “Big strong boys for farm work. 400? 700? 800?”

CNN traveled to Libya to verify the authenticity of the footage. There, they secretly filmed an auction outside the Libyan capital of Tripoli.

Referred to as “merchandise,” the men being sold into slavery were migrants and refugees. Twelve Nigerian men were sold at the auction.

Er war ein glühender Verehrer Saddam Husseins, dann Verbündeter des Westens im Kampf gegen den Iran und Al Qaida, dann unterstützte er Al Qaida und zuletzt verbündete er sich mit den iranisch gestützten Houthi Milizen im Jemen.

Die taz hat Abdulaziz Alhamza von der Organisation "Raqqa is being slaughtered silently" über die Lage in Raqqa interviewt:

taz: Herr Alhamza, gut drei Jahre hat das vom „Islamischen Staat“ ausgerufene Kalifat überdauert. Im Oktober haben die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), ein Bündnis aus kurdischen, sunnitisch-arabischen und assyrischen Milizen, das zur IS-Hauptstadt deklarierte syrische Rakka zurück erobert. Ist Rakka jetzt frei?

Manchmal reicht es, einfach Nein zu sagen:

Many pilots in Germany are refusing to participate in deportations, local media reported on Monday.